Aktuelles

 

Pfingstsonnabend, 4.6.2022

 

Botanische Wanderung am Ösel bei Neindorf

 

Leitung: Gabriela Bitter

 

Nach der Begrüßung am Osterfeuerplatz wurden zunächst die geographische Lage, die klimatischen Verhältnisse, sowie die heutige Nutzung vorgestellt: Der Ösel befindet sich im Naturraum des ostbraunschweigischen Hügellandes, einem Teil der Lössbörde mit sehr fetten Böden, auf denen hauptsächlich Weizen und Zuckerrüben angebaut werden.

Wer auf der Anfahrt über Ohrum dort die Oker überquert hat, ist an der alten Okermühle von Hedwigsburg vorbeigefahren, wo der Weizen zu Mehl vermahlen wird.

 

Der Ösel erhebt sich 80 m aus dem Okertal, von weitem schon gut zu sehen. Der Gipfel mit 156 m wurde von den ausdauerndsten Teilnehmern bestiegen. Belohnt von einem Blick auf den Brocken mit dem gesamten Harzvorland vom Gr. Fallstein bis zum Harly, im Westen auf den Oderwald, im Norden auf Wolfenbüttel und im Osten auf die Asse.

Entstanden ist dieser kleine Berg, genau wie auch die nordöstlich liegende Asse, durch den Aufstieg des Zechsteinsalzes. Was dazu geführt hat, dass die darüber liegenden Schichten, Buntsandstein, Muschelkalk und Keuper, angehoben und schräg gestellt wurden.

 

Exkursionsgebiet war der Bereich des Muschelkalks, der in vielen kleinen und größeren Steinbrüchen seit dem 15. Jahrhundert abgebaut wurde.

Die aufgelassenen Steinbrüche und die Triften wurden bis nach dem 2. Weltkrieg von Wanderschäfern beweidet, so dass sich hier eine typische Magerrasenvegetation eingestellt hatte.

Zwischen den Muschelkalkbänken, wo die Lössauflagen dicker waren, befanden sich Felder, die inzwischen aber alle in Grünland umgewandelt wurden. Seit ca. 2000 gibt es wieder einen Schäfer, der den größten Teil dieser Flächen gepachtet hat.

 

Auf der Ostseite wurden noch im 19. Jahrh. Schwarzkiefern gepflanzt, aus denen ein kleiner Wald, heute überwiegend mit Bergahorn und Buchen hervorgegangen ist, die für Industrieholz genutzt werden.

 

Pflanzenwelt des Ösels:

 

Der Ösel stellt den nordwestlichste Ausläufer des Mitteldeutschen Trockengebietes dar, Jahresniederschlagssumme von  <550 mm.

Hier gibt es eine größere Zahl von wärmeliebenden und trockenheitsresistenten Pflanzen der Säume und Kalk-Magerrasen, die hier den nordwestlichsten Punkt ihres Verbreitungsgebietes haben:

Die Gelbe Spargelerbse, der Dänische Tragant, das Rötliche Fingerkraut, die Filzsegge, die große Sommerwurz und die Wollkopfdistel. Alles Arten, die in Niedersachsen stark gefährdet bzw. vom Aussterben bedroht sind.

 

Dazu kommen mehr als 30 weitere gefährdete Arten, gesehen wurden davon:

Kleines Mädesüß, Kleine Wiesenraute, Echte Hundszunge, Kartäuser-Nelke, Wiesen-Salbei, Zierliches Schillergras und Feinblättrige Wicke. Zittergras, Knack-Erdbeere, Knollen-Platterbse und das Schopfige Kreuzblümchen stehen auf der Vorwarnliste.

Alle diese Arten können hier am Ösel noch dank der intensiven Pflege des BUND und einer Schafherde überleben, denn die Rasen sind nur Halb-Trockenrasen, die ohne Mahd und Fraß innerhalb kürzester Zeit verbuschen würden.

 

Neben dieser heimischen Flora wurde aber auch eine Vielzahl (mehr als 30 RL-Arten) von Neubürgern gesehen, deren Herkunft unklar ist, da niemand bisher zu den Ansalbungen steht.

Teilweise handelt es sich um Einzelpflanzen, die nur an einer bzw. wenigen Stellen gepflanzt wurden:

Purpur-Klee, Pracht-Nelke, Straußblütige Wucherblume, Helm-Knabenkraut, Fliegen-Ragwurz, Bienen-Ragwurz, Bocks-Riemenzunge, Ohnsporn, Strahlen-Breitsame, Adonisröschen u.v.a.m.

Kreuz-Enzian, Feld-Mannstreu, Acker-Wachtelweizen, Großer und in extremen Ausmaß der Zottige Klappertopf haben sich großflächig ausgebreitet und verdrängen inzwischen die heimische Flora.

 

Text: Gabriela Bitter

Fotos: Gabriela Bitter und Agnes Daub

 


 

Exkursion zur Morgendämmerung in den Drömling am 28. Mai 2022

 

 

Um drei Uhr in der Früh ging es vom Parkplatz Füllekuhle aus über Wolfsburg nach Parsau-Kaiserwinkel. Dort überquerten wir die Landesgrenze nach Sachsen-Anhalt und fuhren noch ein kleines Stück ins NSG Ohre-Drömling.

 

Die Sonne ging gerade auf und die ersten Vögel meldeten sich. Besonders laut waren die Stimmen von Kranichen, alsbald flogen 4 Paare tief über uns hinweg. Noch in der Morgendämmerung machten wir uns auf einen Rundweg, der an der nahe gelegenen Schwarzen Brücke begann. Entlang von Ohre und Gräbern durch Wiesengelände mit Gebüschen und Wegbäumen wanderten wir etwa 2 Stunden lang und lauschten den Vögeln. Gleich zu Beginn erfreute uns der laute Gesang einer Nachtigall, der aus einem Weidengebüsch erklang. Kuckucksrufe begleiteten uns die ganze Zeit. Als kurzzeitig etwas Regen fiel, hatten wir einen wunderschönen Regenbogen an unserer Seite.

 

Wir sahen und hörten den Zilpzalp, Neuntöter und Grauwürger, Gelbspötter, Goldammer und Rohrammer, Baumpieper, Rotkehlchen und Meisen. Von den Grasmücken die Mönchsgrasmücke, die Klappergrasmücke und die Gartengrasmücke. Weiter den Pirol, eine Ringeltaube, Singdrossel und Amsel, Buchfinken und Grünlinge.

 

Auf dem Wasser (und sogar auf dem Weg) sahen wir Schwäne und Stockenten, in der Luft Rotmilan, Grau- und Silberreiher, eine Rohrweihe, Turmfalken, Kolkraben und Rabenkrähe sowie den Mäusebussard. Aus einem Ufersaum klang der Gesang des Drosselrohrsängers.

 

Besonders erfreut hat die Beobachtung des Karmingimpels, der sich laut singend hoch in einem Baum in der Sonne wohl fühlte. Ebenso besonders der insektenlautartige Gesang des Schlagschwirls.

 

Stare traten in großen Trupps auf und waren besonders laut, weil die Jungen laut um Fütterung baten.

 

Auf diesem Rundweg sahen wir immer wieder vor uns Hasen, die sich lümmelten oder Ausschau hielten und bei unserem Näherkommen den berühmten Hasenschlag machten.

 

Über den Wiesen hoch in den Lüften sahen und hörten wir Feldlerchen.

 

Als nächstes fuhren wir eine etwas stärker bewaldete Stelle an, um Kleinspechte, Wendehälse und Ortolane zu sehen. Allerdings war der Wind inzwischen heftiger geworden, so dass die Chance auf diese Sichtungen dort nur klein war und wir nach einem Frühstück noch ein wenig weiter Richtung Jahrstedt fuhren in einen Bereich zwischen Roggenfeldern, die mit Kornblumen getupft waren, und ampferroten Wiesen. Auf einer Wiese stand ein Weißstorch, im Hintergrund konnten wir Kiebitze entdecken. Eine Bachstelze lief vor dem Auto über den Weg. Auf Bäumen entlang des Wegs konnten wir dann doch wenigstens den Ortolan singen hören. Aus einem Gebüsch erklang das Schnarren einer Wachtel.

 

Inzwischen war es heller Morgen, die Luft über den Flächen war erfüllt mit Mehlschwalben, Rauchschwalben und hier auch der Heidelerche, und auch das Sirren von Mauerseglern war zu hören.

 

Den Höhepunkt unseres Ausflugs erlebten wir von der gegenüberliegenden Seite dieser Wiese/Weide aus: Unsere „Chef“-Ornithologen Andrew und Paul entdeckten einen Wiedehopf und halfen den anderen, den Vogel in weiterer Entfernung an einem Totholzhaufen zwischen Wiese und Wäldchen auch zu sehen. Mittels eines Spektivs und des Teleobjektivs konnten alle den Wiedehopf beobachten, seine Zeichnung und den langen gebogenen Schnabel erkennen. Als der Vogel dann aufflog, zeigte er seinen schmetterlinghaften Flug und die Schwarz-Weiß-Zeichnung der Flügel. Wir beobachteten dann sogar mehrere Exemplare, die über die weite Wiese flogen, aber immer wieder in Richtung Wäldchen zurückkamen und dort eintauchten. Es wurde Futter in ihrem Schnabel beobachtet, so dass man davon ausgehen kann, dass in diesem Gehölz mindestens eine Bruthöhle ist. Es handelt sich um einen Bestand aus Espen, in die Grün- und Schwarzspechte gern ihre Höhlen bauen, eine davon wird jetzt junge Wiedehopfe beherbergen.

 

Ob es an der frühen Abreise oder der längeren Anreise lag, die Teilnehmerzahl war überschaubar. Aber alle die dabei waren, haben die Exkursion sehr genossen.

 

Unser Dank geht an Andrew für diese tolle Idee, seine gute Planung und nicht zuletzt für „the best breakfast ever“!

 

Text: Agnes-M. Daub

Fotos: Andrew Rose, Ulrike Bosse, Agnes-M. Daub

 

 

 


 

Exkursion am 14. Mai 2022

 

 

40 Jahre Waldumbau im Revier Wolfshagen

 

 

Unter der Leitung des ehemaliger Revierförsters Willi Grope und seines Nachfolgers Revierförster Rainer Hoffmeister, wanderten wir ab Hundeplatz eine 4 km lange Runde Richtung Granetalsperre und zurück.

 

Dabei wurden verschiedene Waldbilder besichtigt:

 

Waldbild 1: Typisches Waldbild für die Walderneuerung in den Landesforsten seit 1982: Umwandlung älterer Fichtenbestände in Mischwald, unterbaut (gepflanzt) mit Buchen auf 40 m Breite. Zur Bewirtschaftung sind 20 m breite Rückegassen freigelassen für die spätere Entnahme der Fichten durch Harvester. Diese Streifen sollen sich später selbst verjüngen oder werden z.B. mit Douglasien bepflanzt. 

Es kamen Fragen auf wegen der Bodenverdichtung durch die schweren Maschinen, wegen der Schäden an der Bodenvegetation, aber auch wegen der besonderen klimatischen Herausforderungen, denn seit 2017 ist es zu warm und zu trocken. Herr Hoffmeister erklärt, wie die Forstleute vorgehen, um einen gesunden Wald zu erhalten, indem zum Beispiel die Bodenbeschaffenheiten durch Bohrungen ermittelt werden und danach eine Bepflanzung empfohlen werden kann. Die Bezeichnung „Mischwald“, den man anstrebt, ist nicht so zu verstehen, dass auf der Fläche die Baumarten wild durcheinander stehen. Es wird parzellenweise Monokultur angelegt, in der Gesamtfläche des Reviers ergibt sich dann ein Mischwald. War es früher neben der Fichte, die für die Bergwerksindustrie benötigt wurde, nur ein Zwölftel Laubwald, so sind heute mindestens zwölf verschiedene Waldtypen vorhanden.

 

Waldbild 2: Am Grenzweg stand vor 20 Jahren ein geschlossener Fichten-Altbestand. Danach wurde er mit Buchen und Douglasien unterbaut, die Fichten vorzeitig durch Windwurf und Borkenkäferbefall geräumt. Heute steht dort ein 10 m hoher Mischbestand aus Buchen und Douglasien mit wenigen Lärchen, Eichen, Birken und Salweiden. Hier erklärte uns Willi Grope die Wichtigkeit von Waldrändern, wie sie unter seiner Anleitung um 2008 von der Jugendgruppe Waldwölfe und Waldfüchse des Harzklubs Wolfshagen gepflanzt wurden. Spitzahorn, Wildkirschen und Wildapfel stehen als Solitärbäume in 10 m Abstand, dazwischen Hartriegel, Weißdorn und Hasel als Strauchzone. Diese ca. 10 bis 20 m breiten Waldränder sind ökologisch wertvoll. Als Solitärbäume werden bevorzugt Eichen, Wildobst, Ahornarten und Ebereschen gepflanzt, als Sträucher heimische blüten- und fruchtreiche Arten, wie Hasel, Weiß- und Schwarzdorn, Hartriegel, gemeiner Schneeball und Kreuzdorn. Von Natur aus siedeln sich hier im Harz zusätzlich Schwarzer und Roter Holunder und Faulbaum an.

 

Waldbild 3: Auf einer Kalamitätsfläche von Fichte durch Borkenkäferbefall ist in den letzten 3 Jahren starker Krautbewuchs insbesondere der Brombeere entstanden, der ein Bepflanzen unmöglich machte. Diese Flächen wurden mit einer speziellen Maschinenraupe geräumt, der Bewuchs auf Wälle getragen und die Flächen mit Roteichen bepflanzt. Zum großen Frust der Forstleute wurden fast alle Pflanzen innerhalb von 4 Wochen von Schwarzwild herausgezogen und die Wurzelansätze abgebissen. Schwarzwild gilt im Allgemeinen im Gegensatz zu Schalenwild als nicht verbeißend, warum es hier dazu kam, ist unklar, eventuell durch zu viel Stickstoffeintrag in der Baumschule. Diese Flächen wurden anschließend mit Douglasien- und Lärchensamen besät.

 

An einer anderen Stelle wurde ein Hektar mit der Eßkastanien bepflanzt, und diese sind unter der „Patenschaft“ von Willi Grope mit täglicher Kontrolle gut angegangen.

 

Ein herrlich grünes Nadelholzwaldstück ist derzeit ein seltener Anblick. Wir bekamen es zu sehen, weil im Revier Wolfshagen schon vor Jahren die Douglasie angepflanzt wurde. Auch bei diesem amerikanischen Nadelbaum aus dem Gebiet der Rocky Mountains gibt es einiges zu beachten, z.B. auf welcher Höhenstufe der Mutterbaum gestanden hat, damit er zum Harzer Klima passt. Besonders hilfreich ist die Eigenschaft der Douglasie, nach einigen Jahren eine zweite Wurzeletage aufzubauen, was ihr eine besondere Sturmbeständigkeit gibt. Sie ist ähnlich schnell wachsend wie die Fichte.

 

Waldbild 4: Ein junger Eichenbestand mit Elsbeere wurde uns vorgestellt, der im Gatter aufgewachsen ist zum Schutz gegen Wildverbiss. Er wird als forstlich wertvoller Bestand eingeordnet.

 

Waldbild 5: Oberhalb der Grane kamen wir zu weiträumigen Umwandlungsflächen von Fichte in Mischwald. In den letzten 20 Jahren wurden die monotonen Fichtenbestände der Kohlwege mit Buchen und Douglasien unterpflanzt. Von Natur fanden sich Eichen, Lärchen und einige Wildkirschen ein. Sturm Frederike hat den Fichtenaltbestand umgeworfen, und die Fläche musste daher vorzeitig und planlos geräumt werden. Übrig blieb ein junger Mischwald, etwa 4 m hoch, auf etwa dreiviertel der Fläche. Der Rest, die Schadensflächen, bilden zunächst ökologische Nischen, werden aber in den nächsten 30 Jahren auch von Natur bewaldet.

 

Waldbild 6: Im Varleytal steht ein Dauerwald mit ca. 120-jährigen Buchen, Bergahorn, Eschen und Lärchen, der sich von Natur verjüngt hat. So sollen und werden unsere Wälder der Zukunft aussehen.

 

 

Ein gelungener Ausflug, der die Probleme des Waldumbaus und die Erfolge und auch einige Mißerfolge aus 40 Jahren zeigte.

 

Text: Willi Grope und Agnes Daub

Fotos: Agnes Daub


4. Mai 2022

Unser Mitglied Hans-Jürgen Czichowski aus Bad Harzburg hat seine Website "Flora des Harzes" um die Leber- und Laubmoose erweitert.

 

Er schreibt auf der Startseite:

 

"Herzlich Willkommen,

in der Botanik wird die Moosflora wegen geringer Artenkenntnisse oft vernachlässigt, obwohl die Moose die zweitgrößte Pflanzengruppe nach den  Samenpflanzen bilden. Mit dieser Dokumentation möchte ich dazu beitragen allgemein das Interesse an den Bryophyten zu wecken.

Die Moose haben im Naturhaushalt und für das Mikroklima eine wichtige Rolle, unter anderem als Wasserspeicher, denn sie schützen den Untergrund vor der Austrocknung, bilden Lebensräume für Kleinlebewesen und sind damit wichtige Bausteine unserer Ökosysteme.

Der Harz besitzt einen großen Reichtum an Moosen und zählt in Deutschland zu den bryologisch wertvollen Gebieten. In der Artenliste stelle ich Ihnen einige Leber- und Laubmoose des Harzs mit ihren typischen Wuchsformen vor.

Bis auf wenige Ausnahmen handelt es sich um gut zu erkennende Arten, die Sie auf Spaziergängen, Wanderungen und Exkursionen im Harz sehen können. Neben Fotos erhalten Sie im Textteil Informationen zu den Lebensräumen dieser Pflanzen."

 

Hier zwei Abbildungsbeispiele:

Fotos: Hans-Jürgen Czichowski

 

Diese Seite "Lebermoose und Laubmoose" und die schon vorgestellte Seite "Gefäßsporenpflanzen" sind auf seiner Website "floradesharzes" miteinander verlinkt und können über diesen Link und unsere Seite "Partner" aufgerufen werden. 

 

Wir wünschen dieser neuen Seite viel Aufmerksamkeit.

Text: Daub


Exkursionsbericht

 

Am Samstag, dem 30. April, trafen sich 14 Vogelfreunde am Frankenberger Teich in der Hoffnung, auf dem Steinberg einige neu eingetroffene Wendehälse zu sehen.

 

Trotz des trüben Wetters und leichten Regens gelang es im Lauf einer guten Stunde, zwei Wendehälse zu beobachten, die rufend und fliegend durch die Gegend zogen. Für viele Leute war es das erste Mal, dass sie diesen rätselhaften Specht sehen konnten.

Obwohl wir leider keine Kleinspechte entdecken konnten, gelang es auf dem Rückweg durch den Wald am Weinbergstieg, einen Waldlaubsänger zu entdecken, der aus den Baumkronen heraus sein Herz ausschüttete. Auch dies war für viele eine Premiere.

Alles in allem ein positiver Start in unser Sommerprogramm.

Vielen Dank an Andrew für die Leitung der Tour.

 

Text: Andrew Rose, Fotos: Andrew Rose und Agnes-M. Daub

 


1. April 2022

Unser Mitglied Hans-Jürgen Czichowski meldet neue Funde im Rahmen seiner Forschungsarbeiten über die Schuppen-Wurmfarne, dieses Mal speziell im Landkreis Goslar, und erweitert damit unsere Erkenntnisse zur Flora des LK Goslar.

In der Abbildung links sehen Sie Dryopteris borreri, den Borrer-Schuppen-Wurmfarn.

Den gesamten Bericht finden Sie unter Downloads.


6. März 2022

Wir möchten eine Korrektur anmelden: Ein aufmerksames Mitglied wies darauf hin, dass der Käfer von der Exkursion im Schimmerwald (August 2021), der als Balkenschröter, einen nahen Verwandten des Hirschkäfers, bezeichnet wurde, ein Hirschkäfer-Weibchen ist. Vielen Dank fürs genaue Hinsehen!


Das Sommerprogramm 2022 ist online

 

Sie finden das Programm unter "Termine" oder als PDF Download

 


Mittwoch 16. Februar 2022

Die PDF Datei (Handout_Käfer) zum Vortrag von Gerwin Bärecke "Gepanzerte Schönheiten -Käfer am Nordharzrand" finden Sie unter Downloads


Samstag 9. Oktober 2021

Exkursion an den Morgensternteichen

 

Anfang bis Mitte Oktober ist eigentlich noch kein richtiger Herbst, weil die Laubfärbung noch gar nicht richtig angefangen hat. Andererseits ist aber auch nicht mehr Sommer, was man durchaus an den ersten Frostnächten spürt. Die Pflanzen und Tiere "wissen" aber genau Bescheid und bereiten sich auf die dunklen Monate vor. Trotzdem treiben einige noch einmal Blüten aus, wie bei der Wanderung an den Morgenstern-Teichen zu sehen war. Insekten gab es (fast) keine für die 17 Teilnehmer zu sehen, dafür aber andere interessante Beobachtungen und Informationen. Den vollständigen Bericht finden Sie unter Download, zudem auch das Handout der Wanderung.
Text: Gerwin Bärecke
Fotos: Dr. Agnes Daub, Ulli Waselewsky, Gerwin Bärecke

 


Exkursion durchs Reinbachtal zum Steinberg

 

am 04.09.2021

 

An einem zunächst etwas diesigen Sonnabendmorgen

startete eine kleine Gruppe Unentwegter am Schieferweg in Richtung Reinbachtal, um sich einen Eindruck von der Waldentwicklung nach den massiven Schäden durch Klimaeinflüsse und Borkenkäferbefall zu machen.

 

 

Text: Anke Schulze

Fotos: Anke Schulze, Agnes-M. Daub, Hans Manhart

 

 

Den ganzen Text finden Sie unter Download.

 

 

 

 

 

Zu den besonderen Pilzfunden der Exkursion am 4.9.21, dem Erlen-Grübling und drei Rötling-Arten, hat Hans Manhart PDFs erstellt, die unter Download abrufbar sind.

 

Fotos: Hans Manhart


 

Wanderung am Sudmerberg

 

am 28. August 2021

 

Insekten und Spinnentiere waren die Hauptthemen für die Wanderung an der Ostflanke des Sudmerberges. Da der menschliche Einfluss auf das aktuelle Wettergeschehen jedoch eher gering ist, waren kühle Temperaturen und drohender Regen angesagt. Nicht wirklich gute Bedingungen für eine Wanderung mit dieser Themenstellung - sollte man meinen. Die zwölf Teilnehmer unter der Leitung von Gerwin Bärecke wurden allerdings dann doch recht positiv überrascht.

 

Hier ein paar Eindrücke vorab, den vollständigen Bericht finden Sie unter Download

Dort ist auch das Handout für diese Exkursion hinterlegt.

 

Text: Gerwin Bärecke

 

Fotos: Ulrike Bosse, Ingrid und Florenz Sasse, Gerwin Bärecke

 


Wanderung im Schimmerwald

am 14.8.2021

 

12 Personen waren unter Leitung von Anka Plawitzki im Schimmerwald unterwegs und wanderten vom Alten Forsthaus Eckerkrug aus in nördlicher Richtung durch den gemischten Laubwald, immer links der Ecker. ...

 

 

Den ganzen Text finden Sie unter Downlowd

Vorab ein paar Fotos (von Agnes-M. Daub, Ingrid Sasse und Ulrike Bosse)