Aktuelles


Ornithologischer Frühmorgenspaziergang

 

Am 25. Mai 2024 trafen sich früh um 7 Uhr 14 Vogelfreunde am geschützten Biotop „Die Seeländer bei Frose“, um unter der Führung von Andrew Rose mit den frühen Vögeln des Röhrichts und der Feuchtgebiete den Tag zu beginnen. Dazu gesellte sich auch der ortskundige Ornithologe Uwe Nielitz, der uns auch Wissenswertes zur Entstehung des Biotops im ehemaligen Braunkohletagebau berichtete...

 

Den vollständigen Text finden Sie als Download unter Exkursionen.


24. April 2024

 

 

Ausstellung „Kleine Welt – ganz groß“

 

Gerne weisen wir auf eine Veranstaltung des Kulturvereins Lewer Däle hin –

 

Am Sonntag, 28. April 2024 feiert man dort von 13 – 16.30 Uhr das Kirschblütenfest mit Kulinarischem vom Grill, Kaffee, Kuchen und Waffeln, Ständen mit Liebenburger Honig und Kunsthandwerklichem sowie einer „Bob Dylan Story“ - Musik, Leben und Schaffen (13.45  und 15 Uhr).

 

Für uns ist es eine große Freude, dass unser Mitglied, der Naturfotograf Gerwin Bärecke, dort um 14.30 Uhr die Vernissage seiner Ausstellung „Kleine Welt – ganz groß“ mit wunderbaren Makroaufnahmen feiert. Wir kennen seine Vorliebe für die kleinen Lebewesen, die er gekonnt groß herausstellt, und empfehlen einen Besuch der Ausstellungseröffnung und des Festes.

 

Die Adresse ist Marin Luther Str. 1A in 38704 Liebenburg.

 

Weitere Informationen unter www.lewer-daele.de.


Vogelstimmen-Exkursion an der ehemaligen Kaiserpfalz Werla am 20.4.2024

 

Es war ein kühler Morgen, trotzdem trafen sich 20 Personen zur Vogelstimmenwanderung an der ehemaligen Kaiserpfalz Werla bei Schladen. Für viele Teilnehmer war es der erste Besuch auf dieser weitläufigen Fläche, die sicher zu weiterem Erkunden einlädt, sei es, sie in den verschiedenen Jahreszeiten zu erleben oder dem historischen Pfad zu folgen. Es finden sich Wiesenflächen, Gebüsche, überwachsene Steinmauern, baumbewachsene Abhänge und Wasserflächen in der Nähe (Oker, Absetzteiche der Zuckerfabrik).

 

Das typische Aprilwetter mit Kälte, Graupelschauer und Sonne hielt an und dennoch erreichten wir die stolze Summe von 26 Vogelarten. Hier die Auflistung der Vogelarten: Schafstelze, Nachtigall, Mönchsgrasmücke und Klappergrasmücke, Elster, Zilpzalp und Fitislaubsänger, Bluthänfling, Kranich, Schwarzkehlchen, Kuckuck, Kormoran, Mäusebussard, Rohrweihe, Rotmilan, Goldammer, Gelbspötter, Uferschwalbe, Lachmöwe, Grünsprecht, Wendehals, Lerche, Stieglitz, Kolkrabe, Kohlmeise, Weißstorch. Der Gesang der Nachtigall war eines der Highlights, der Kuckucksruf erfreute ebenso.

 

Das Gelände ist auch ideales Habitat des Neuntöters, der allerdings noch nicht eingetroffen ist. Auch das Rebhuhn ist hier heimisch, konnte aber auch nicht gehört oder -sehen werden. Das feuchte Wetter hatte Schnecken mobil gemacht, wir sahen viele Weinbergschnecken, Kreiselschnecken und auch die Weißmundschnecke, auch Garten-Schnirkelschnecke genannt.            

 

Insekten waren wetterbedingt wenige unterwegs, wir sahen die Märzfliege und mehrere Siebenpunkt-Marienkäfer. Im Hochsommer an lauen Abenden kann man in Gebüschen nahe der Bundesstraße die Grille Weinhähnchen hören, die aufgrund der Klimaveränderung immer weiter nach Norden vordringt.

 

 

An Rolf Körner ein herzliches Dankeschön für die Vorbereitung und Führung.

 

Text: Agnes-M. Daub, Fotos: Agnes-M. Daub, Katharina Hillebrecht und Gerwin Bärecke

 


Winterspaziergang an Petersberg und Osterfeld am 20. Januar 2024

Leitung: Dr. Agnes-M. Daub

 

Text Agnes-M. Daub, Fotos Ulrich Waselewsky, Ulrike Bosse, Agnes-M. Daub

 

20 Personen trafen sich bei strahlendem Sonnenschein aber empfindlicher Kälte zum diesjährigen Winterspaziergang am Osterfeld.

Das erste Ziel war der Klusfelsen im nordöstlichen Bereich. Imposant erhebt sich diese etwa 120 Millionen Jahre alte Felsklippe aus Hilssandstein im Gelände und war seit alters her sagenumwoben und ein mysthischer Ort. Natürliche Höhlen im Sandstein boten Schutz, sodass eine Einsiedelei entstand, daher der Name Klus (=Klause). Im Mittelalter ließ Kaiserin Agnes von Poitou (Gemahlin von Heinrich III.) dort eine Marien-Kapelle einbauen, die noch heute gut verschlossen, aber einsehbar, existiert. Im frühen 20. Jahrhundert war der Klusfelsen eine Ausflugsstätte mit einer Baude, deren Biervorräte in einer anderen Höhle des Felsen gelagert wurden. Auch als Kreuzwegsstätte diente der Klusfelsen eine Weile. All diese „Nutzungen“ haben Spuren hinterlassen.

 

Eine Tafel erklärt die geologischen Besonderheiten: Der Klusfelsen befindet sich in der Aufrichtungszone des Harzes, hier sind die geologischen Schichten gehoben und leicht noch Norden hin überkippt aufgerichtet. Zwischen Sudmerberg (Kreide) und Harz (Devon) liegen in dichter Folge Schichten der Kreide und des Jura, daher ist es nicht verwunderlich, dass in der Fossilienausstellung des Naturwissenschaftlichen Vereins im Goslarer Museum in vielen Vitrinen Stücke aus dieser Gegend zu finden sind mit den Fundort-Bezeichnungen Osterfeld, Ziegelei Osterfeld, Sandgrube Osterfeld, Klusteich, Gelmkegraben. Die Lage dieser Stätten zu besuchen, war ein Ziel der Wanderung...

 

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5.12.2023

Von unserem Mitglied Hans-Jürgen Czichowski erreichte uns sein Bericht für 2023 über

Aktuelle Nachweise von  Farnpflanzen im Westharz.

Er berichtet über den Königsfarn Osmunda regalis, den Milzfarn und den Schwarzen Streifenfarn.

Der Schuppenwurzfarn, über den er zuletzt berichtete, hat nach umfangreichen internationalen wissenschaftlichen Untersuchungen den Namen Dryopteris pseudocomplexa bekommen und ist jetzt offiziell ein Neufund der Farnflora des Westharzes.

Den ganzen bebilderten Bericht finden Sie unter Downloads.

 


Geologische-botanische Wanderung unterhalb des Elfensteins

 

Text: Ulrike Bosse und Agnes-M. Daub

Fotos: Agnes-M. Daub

 

Am 2. September trafen sich 14 Personen zur letzten Exkursion dieses Sommers, zur Wanderung unterhalb des Elfenstein in Bad Harzburg-Bündheim. Es wurde ein Rundweg westlich des Elfensteins begangen, der der höchst Punkt einer ca. 400 m langen und 15 m breiten Quarzmauer von maximal 30 m Höhe im Umfeld der Harzer Granite ist. Er wurde 1578 als Elwenstein erstmals schriftlich erwähnt.

 

Die große Quarzmasse des Elfenstein ist entweder direkt aus Restlösungen des Granits kristallisiert oder als hydrothermales Gangmineral im „Saxonischen Zyklus“ in der Jura- und Kreidezeit entstanden. Gegen Ende des Mesozoikums, in der Unterkreide vor ca. 70 – 80 Mio Jahren kam es zur Anhebung und Verwerfung des nördlichen Harzrandes. Dabei wurde der Harz herausgehoben (bis zu 7 km Höhe im Westteil der Störung), die Gesteinsschichten des Mesozoikums wurden dabei steilgestellt und teilweise überkippt. Das über dem Quarzgang liegende Gestein wurde im Laufe der Jahrmillionen allmählich abgetragen, der harte Quarz ist dabei herausgewittert, ist erhalten geblieben und bildet nun den weißen Quarzfelsen des Elfensteins.

 

Auf dem Rundweg ging es erst steil bergab, durch eine schon ältere Anpflanzung von Douglasien, deren Zapfen betrachtet wurden. Der Geruch der Nadeln ist zitrusartig, ihr Holz wird gern zu Schindeln verarbeitet, die natürlich ergrauen. Möglicherweise ist die Douglasie als Ersatz für Fichte geeignet...

 

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Gemeinsame Exkursion mit dem Botanischen Arbeitskreis Nordharz in die Umgebung der neuen Talsperre westlich Wippra

 

am 19.8.2023

 

Text: Florenz Sasse

Fotos: Florenz und Ingrid Sasse, Agnes-M. Daub

 

Am Samstag war der Naturwissenschaftliche Verein zu einer gemeinsamen Exkursion mit dem Botanische Arbeitskreis Nordharz ins Wippertal eingeladen. Treffpunkt war die Staumauer des neuen Hochwasserrückhaltebeckens Wippra. Frau Dorothée Wolf-Dolata, die Vorsitzende des Botanischen Arbeitskreises, und Katja Osterloh, die neue Leiterin des Brockengartens, konnten 21 Teilnehmer begrüßen, die sich von den tropischen Temperaturen nicht abschrecken ließen.

 

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16. August 2023

 

Insektensommer 2023

 

Erstmals in diesem Jahr haben wir die Zählaktion zum Insektensommer zumindest in Goslar und Umgebung genutzt, um eine weitgehend natürliche Umgebung mit einer Zählfläche im urbanen Raum zu vergleichen. Der Garten unserer 1. Vorsitzenden, Frau Dr. Daub, bot sich an; die zweite Zählfläche lag an der Westseite des Artenschutzturmes auf dem Fortuna-Gelände bei Döhren.

Das Ergebnis des Vergleichs war mehr als überraschend und widersprach allen Erwartungen.

Den gesamten Vergleich einschließlich der jeweiligen Artenlisten finden Sie als PDF unter Downloads.

 

Text: Gerwin Bärecke

Foto: Dr. Agnes-M. Daub (Kamelhalsfliege, Raphidioptera indet.)

 


17. Juni 2023

 

Autorenwanderung an der Okerpromenade

 

19 Personen trafen sich in Unteroker, um die Okerpromenade zu begehen, darunter 7 der 8 Autoren des Mitteilungsbandes des NWV Goslar Nr. 15 „Die Okerpromenade“, 7 Vereinsmitglieder und 5 Gäste. Es war etwas enttäuschend, dass nicht mehr Gäste dabei waren, aber dem sommerlich-heißen Wetter und diversen Parallelveranstaltungen in Oker und Goslar musste Tribut gezollt werden.

Obwohl Gerwin Bärecke anfangs befürchtete, dass wenig Insekten zu beobachten seien, sah das dann am Ende ganz anders aus, wie viele zauberhafte Bilder belegen. Dafür machten sich die Vögel etwas rar, die Stimmen von verschiedenen Grasmücken, von Zilpzalp und Amsel klangen aus den Baumwipfeln, aber auf den Wasserflächen von Oker und Teichen waren keine zu sehen.  ...

Die Fotogalerie zeigt die Schönheit dieses Naherholungsgebiets, das im nördlichen Bereich noch Auwaldcharakter hat, und die Vielfalt an Schmuckstücken tierischer und pflanzlicher Art am Wegesrand.

 

Text: Agnes-M. Daub

Fotos: Katharina Hillebrecht, Ulrike Bosse, Agnes-M. Daub

 

Sie finden den ganzen Text unter "Exkursionen" als Download.

 

 


Vogelstimmen-Exkursion im Okersteinfeld

am 13. Mai 2023

 

25 Vogelfreunde fanden sich am Umschaltwerk Propsteiburg ein, um unter der Leitung von Andrew Rose und Paul Kunze die Vögel im Frühling zu belauschen und möglichst auch zu sehen.

Beim Gesang einer Mönchsgrasmücke gab Paul Kunze eine Einführung zum Thema und zitierte dabei auch aus einem Jahre alten Buch „Rettet die Vögel, wir brauchen sie“, das unter anderem von Horst Stern geschrieben wurde, und im Prinzip schon auf alle aktuellen Probleme hinwies, wie z. B. Klimawandel, Insektensterben, auch daraus resultierende Vogelverluste. Andererseits gibt es Vogelarten, die profitieren, wie z. B. der Bienenfresser.

Text: Agnes-M. Daub, Fotos: Ulrike Bosse, Florenz Sasse, Agnes-M. Daub

 

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Familienausflug im Bereich Vienenburger See / Harly

am 22. April 2023

vorbereitet und geleitet von Annelen Christ und Claudia Reitlehner

Text: Agnes-M. Daub, Fotos: Ulrike Bosse und Agnes-M. Daub

 

16 Erwachsene begleiteten 4 Kinder bei herrlichem Wetter beim Gang in die Natur. Die Kinder bekamen die Aufgabe, Natur-Schätze zu suchen, 3 verschiedene Frühjahrsblüher, 3 verschiedene Blätter, 2 besondere Steine am Wegrand und andere interessante Sachen wie Nistkästen in luftiger Höhe und Zapfen am Boden. Der Blick sollte wandern und auch nicht so schöne Sachen wie achtlos weggeworfenen Müll, der die Natur vor dem Zerfall erstaunlich lange Jahre verunstalten kann, registrieren. Mit dem Aufgabenzettel und einer Schatzsucherkarte, die den Weg markierte, machten die Kinder und ihre Begleiter sich auf den Weg. Vom Parkplatz an Schacht I aus wurde die Oker überquert, der Weg führte dann am Harlyrand entlang entlang der Oker in südliche Richtung.

 

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Frühlingswanderung im Upener Buchenwald

 

Am Samstag, dem 18. März 2023, trafen sich 17 Mitglieder und Gäste zur letzten Wanderung des Winterprogramms in der Nähe von Upen, um den Ritterkopf zu umrunden und dabei die Frühlingsflora im Kalkbuchenwald und auf dem Weg dahin am Feldrand kennen zu lernen. Leider war der Winter mit Schnee und Kälte noch einmal zurückgekommen, so dass die Vorwanderungen unergiebig gewesen waren. Aber seit Freitag war es warm und so konnte die Gruppe bei Sonnenschein dann doch eine beachtliche Zahl von Pflanzen, Insekten und Vögeln beobachten und wurde vom Gesang der Feldlerche begrüßt.

Text: Agnes-M. Daub

Fotos: Agnes-M. Daub, Ingrid Sasse, Hans Manhart

 

 Sie finden den ganzen Text als Download unter Exkursionen.


2. März 2023

 

 

Dieser Vortrag nach unserer  Jahreshauptversammlung erfreute das Publikum so sehr, dass Florenz Sasse sich bereit erklärt hat, diesen als Video bereit zu stellen. Wegen der Größe der Datei gibt es einen ersten und einen zweiten Teil.

 

 

 

Dies ist der Link zum ersten Teil: https://1drv.ms/v/s!AthCLk8FaaXigaBzLG3LMftBsIqwSA?e=fXmbMZ

Dies ist der Link zum zweiten Teil: https://1drv.ms/v/s!AthCLk8FaaXigaB1a1yHFpKIjaU8ww?e=ttgdCJ

 

Für eine fehlerfreie Darstellung sollte man die Videos herunterladen.

 


21. Januar 2023

Winterspaziergang am Fuß des Rammelsberges

Am leicht verschneiten Samstag  trafen sich 20 Personen unterhalb des Rammelsberg-Museums, um einen Winterspaziergang ins Wintertal zu machen. Es sollte ein erstes Wiedersehen im Neuen Jahr sein, ein Gang an der frischen Luft, ein Blick in die winterliche Natur und eine Information über die Maßnahmen, die im Wintertal zum Hochwasserschutz beitragen.

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Den vollständigen Text finden Sie unter Exkursionen als Download.

 

Fotos: Ulrike Bosse, Ulrich Waselewsky, Agnes-M. Daub



17.12.2022

Noch kurz vor Jahresende sind zwei Bücher erschienen:

 

 

 

Von unserem Ehrenmitglied Hildegard Reinecke erschien in der Schriftenreihe aus dem Nationalpark Harz als Band 20 das Buch "Die Joch- und Zieralgen in den Mooren, Teichen und Weihern des Nationalparks Harz", das in Zusammenarbeit mit ihrem Mann Walter (Lebensraumaufnahmen) und Jan Stastny (Bestimmung und REM-Aufnahmen) als Ergebnis einer 25jährigen Forschungsarbeit entstanden ist.

 

Liebe Hilde, wir sind stolz auf dich und gratulieren dir ganz herzlich!

 

 

 

 

 

 

Als schon zweite Mitteilung des Naturwissenschaftlichen Vereins Goslar in diesem Jahr konnten wir noch Ende Dezember Band 15 "Die Okerpromenade" an die Mitglieder und Tauschpartner verteilen.

Dieses Buch ist der Okerpromenade gewidmet und soll zu ihrer Bekanntheit und ihrem Schutz beitragen.

Das Inhaltsverzeichnis finden Sie unter "Publikationen".

 


Fotos: Andrew Rose, Agnes-M. Daub, Florenz Sasse, Gerwin Bärecke


10. August 2022

Im Goslarer Museum ist seit gestern das zweite Obergeschoß des Hauptgebäudes wegen Baumaßnahmen zum Brandschutz für Besucher geschlossen. Damit ist auch die Fossilienausstellung des Naturwissenschaftlichen Vereins Goslar "Auf den Spuren des Lebens" bis auf weiteres leider nicht zugänglich.