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                                    Seeadler Lettland                                                                                   Schwarzstorch                                 


12. Juni 2019   Blaue Blütenpracht am Langenberg

Der östliche Langenberg zwischen Harlingerode und Göttingerode bietet zu dieser Jahreszeit ein Übermaß an seltenen und schönen Pflanzen. Mindestens vier kleinere Steinbrüche, teilweise völlig zugewachsen, ziehen sich über den Berg. Der erste Steinbruch nahe der Kreisstraße, wird öfter bei geologischen Exkursionen besucht und ist daher noch offen und besonders bunt. Hier finden sich Großer Ehrenpreis, Kreuzblümchen, Nickendes Leimkraut und der seltene Bergklee (Trifolium montanum RL 3-Nds). Oberhalb des Steinbruches blühte noch die Wiesenschlüsselblume, der kleine Klappertopf und  die Akelei neben den Blättern (mit Fruchtständen) der Herbstzeitlosen und Salbei.

 

Eine besondere Überraschung war eine mit dem Österreichischem Lein (Linum austriacum) bestandene Fläche am Nordhang. Mit Hilfe von Dr. H.-U. Kison und Dr. F. Sasse  konnten wir die Pflanze einordnen. Der Österreichische Lein ist heterostyl (Foto Dr. Sasse) und ausdauernd (verholzte Basis). Direkt daneben fand sich eine besondere Rarität – der Echte Haarstrang (Peucedanum offizinale RL1- Nds) und der Blutrote Storchschnabel, nach dem auch thermophile Saumgesellschaften benannt sind (Geranion sanguinei). Die Blätter des  Blutroten Storchschnabels sind fast bis zum Grund in Abschnitte mit linealischen Zipfeln geteilt. Als weitere Überraschung  blühten bei einer Nachsuche auch das Kleine Mädesüß (RL 2), Bienenragwurz und Händelwurz. Die Kathäusernelke (RL3), die sich von der kalkmeidenden Heidenelke dadurch unterscheidet, dass die Blüten büschelig zusammenstehen, blühte auch entlang des Kammes, ebenso das Sonnenröschen und Schwalbenwurz.
Breitblättriges Laserkraut (Laserpitum latifolium), der Hirsch-Haarstrang (auch Hirschwurz – Peucedanum cervaria ) und das Sichelblättrige Hasenohr gehören zu den Doldenblütlern auf dem Langenberg , die ebenfalls auf der Roten Liste stehen.

 

Text und Fotos: Anke Schulze


Vogelstimmenwanderung am 11. Mai 2019

 

Von der wirklich schlechten Wettervorhersage (Dauerregen und 10 °C) ließen sich zahlreiche Interessierte nicht schrecken und folgten der Einladung des Naturwissenschaftlichen Vereins und der Volkshochschule Goslar zu einer Vogelstimmenexkursion, geleitet von Herwig Zang und Paul Kunze. Bis ca. 8.15 Uhr hatten sich 34 Teilnehmer am Treffpunkt beim Fraunhofer Institut eingefunden, und es konnte unter Führung der beiden bekannten Ornithologen losgehen.

 

Den vollständige Beitrag finden sie unter Exkursionen


Band 13 der Mitteilungen des NWV Goslar e.V. ist erschienen:

 

"Die Libellenarten im Landkreis Goslar"

 

Autoren: Wolfgang & Ursula Specht

 

Hinweise zum Erwerb des Bandes finden Sie unter "Publikationen".