Aktuelles


Aktuelles aus dem Nistkasten siehe Mauerseglertagebuch


Ein ganz großes Lob an Jeannett Reddig für die geleistete Arbeit und die kostenlose Bereitstellung des Servers. Der Verein sagt Danke.


Nachtrag zur Artenerfassung am GEO-Tag der Natur
(Wanderung durchs Heinische Bruch am 16.6.2018)

Die Artenerfassung wird vom NWV Goslar seit 2009 jährlich am GEO-Tag der Natur an unterschiedlichen Orten im Landkreis durchgeführt, hatte also in diesem Jahr sozusagen ihr 10jähriges Jubiläum.

Die Erfassung 2018 hat wie auch im letzten Jahr 327 Arten ergeben.

Davon sind 233 höhere Pflanzen und 4 Moose. Es wurden 1 Säugetier, 35 Vögel und 2 Amphibien gesichtet. Schmetterlinge waren mit 11 Tagfaltern und 5 Nachtfaltern vertreten, des weiteren eine Libellenart, 6 Heuschrecken, 3 Bienen bzw. Wespen, 3 Spinnen, 7 Käfer, 4 Wanzen und weitere 12 Arten, deren Kategorie nicht einzeln gelistet wird.
Pilze, Flechten, Schnecken und Ameisen wurden dieses Mal gar nicht aufgenommen, vielleicht fehlten die Experten.

Bei den Pflanzen waren 12 Neufunde im Vergleich der Daten aller 10 Jahre. 2 Arten wurden erstmals wiedergefunden, darunter der auf der roten Liste als gefährdet eingestufte Gift-Lattich. Auffällig viele Neufunde tragen den Namensteil Sumpf- bzw. Moor-, passend zum Standort eines Bruchs.
Bei den Moosen gibt es 1 Neufund, das Kaktus-Moos. 2 der 7 Käferarten sind Neufunde, der Fallkäfer und der Blaugrüne Schenkelkäfer.
Die Ornithologen fanden erstmals den Wespenbussard, die Turteltaube und den Gimpel.
4 neue Tagfalter und 4 neue Nachtfalter konnten eingetragen werden. Bei den Nachtfaltern waren 2 davon Arten der roten Liste, das Hornklee-Widderchen (1 = vom Aussterben bedroht) und der grüne Eichenwaldspanner (V = Vorwarnstufe). Der Braunwurzmönch wurde als Raupe gefunden.
Für die Libellen neu ist die Braune Mosaikjungfer, bei den Spinnen neu sind die Kürbisspinne und die Sumpf-Kreuzspinne (rote Liste 3 = gefährdet).

In der Summe der 10 Jahre ist die erfreuliche Zahl von 808 Arten erreicht worden.

Für besonders Interessierte gibt es die Datei über alle Arten der 10 Jahre, dankenswerterweise zusammengestellt von Dr. Martin Bollmeier, als Download.

(Text: Dr. Agnes-M. Daub)


Noch eine Spinne und viele Insekten ...

 

 

seltener Arten gibt es bei uns im Raum Goslar. Zu den seltenen Spinnen aus meinem ersten Artikel kommt mittlerweile eine weitere hinzu. Zudem gibt es einiges zu berichten über seltene bzw. bedrohte Käferarten, über Heuschrecken und eine äußerst bemerkenswerte Zikade, letztere wohl ein Erstfund für Niedersachsen. Beginnen wir mit dieser Besonderheit, die ich am Osthang des Sudmerberges fand.
Den vollständigen Bericht finden Sie hier
                                 

 

Europäischer Laternenträger

 

Text und Fotos Gerwin Bärecke


 

Exkursion am 16. Juni 2018, GEO-Tag der Natur

 

Heinisches Bruch bei Bad Harzburg

 

Den vollstandigen Bericht finden Sie hier

 

 


Bei einer Stippvisite im Radautal ergab sich für mich die Gelegenheit, einen Blick auf ein schon längerer bekanntes Vorkommen von Pinguicula vulgaris (Gemeines Fettkraut) zu werfen.

 

Den vollständigen Bericht finden Sie hier

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Text und Fotos: Anke Schulze


 

Rote echte Schlüsselblume

 

Anfang Mai hat ein Vereinsmitglied am Mädeberg in Neuwallmoden unter Hunderten  von Echten Schlüsselblumen (Primula veris) ein Exemplar mit wirklich roten Blütenblättern gefunden. Wahrscheinlich liegt eine Mutation  für den Blütenfarbstoff vor.

Die Pflanze ist unter Beobachtung, so daß die Hoffnung besteht, Samen gewinnen zu können. Dann beginnt der lange Weg des Züchters, denn es dauert ein paar Jahre, bis die Schlüsselblumen blühfähig werden.

 

Foto Volker Edelmann, Text Dr. A. Daub (genehmigte Veröffentlichung am 29.05.2018)


Funde seltener Spinnen im Raum Goslar - Oker

 

Spinnen sind (leider) wohl mit Abstand die unbeliebtesten Arthropoden (Gliederfüßer) unserer Tierwelt. Dabei sind Farben, Formen und Lebensweise der Achtbeiner mindestens ebenso faszinierend wie fesselnd, und die Beschäftigung damit kann der Vogelbeobachtung durchaus das Wasser reichen (höre ich da Widerspruch?). Scherz beiseite: Neben den Allerweltsarten kann unser Gebiet durchaus mit einigen Besonderheiten aufwarten.

 

Den vollständigen Bericht finden Sie hier