Liebe Mitglieder,
die Veranstaltungen des Winterprogramms finden mittwochs um 19 Uhr im Goslarer Museum
(Seiteneingang) statt. Bitte achten Sie auch auf die Ankündigungen in der Goslarschen Zeitung und auf unserer Homepage – Änderungen werden dort bekannt gegeben.

 

Winterprogramm 2018 

 

17.01.2018 Vortrag
Genbanken für Kulturpflanzen und verwandte Wildarten - Schatzkammern für die Ewigkeit?
Referent: Dr. Andreas Börner, Gatersleben

Das Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) ist eine gemeinnützige Forschungseinrichtung und Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Die Abteilung Genbank beheimatet die bundeszentrale Genbank für landwirtschaftliche und gartenbauliche Kulturpflanzen. Diese zählt zu den weltweit größten Einrichtungen ihrer Art. Über ihre Aufgaben wie den Erhalt der Sammlung, die Bereitstellung von Sammlungsmustern, u. a. für Forschung und Züchtung, erfahren wir an diesem Abend viel Interessantes und Wissenswertes.
 
03.02.2018 Winter-Exkursion
Wanderung an der Radau südlich von Vienenburg
Leitung: Dr. Martin Bollmeier, Liebenburg
1. Treffpunkt 09:00 Uhr Parkplatz Füllekuhle, Goslar
2. Treffpunkt 09:15 Uhr Parkplatz am Schützenplatz am Südrand von Vienenburg
Wir wollen von Vienenburg aus in südlicher Richtung durch das Radautal bis zur Kreisstraße 46 am Gut Radau und durch das Radauer Holz wieder zurück wandern. Dauer ca. 3 Stunden
 
14.02.2018 Jahreshauptversammlung mit Neuwahl des Vorstandes
anschließend ein Kurzvortrag von Dr. Martin Bollmeier, Liebenburg:
J. C. P. Arckenhausen: Gründungsmitglied des Naturwissenschaftlichen Vereins und begnadeter Zeichner
Johann Christian Peter Arckenhausen (1784-1855) war einer der Gründer des Naturwissenschaftlichen Vereins Goslar von 1852. Der in Goslar lebende Zeichenlehrer hat zahlreiche Zeichnungen über die Lebewesen unserer Heimat hinterlassen, die zurzeit von der Universitätsbibliothek Braunschweig digitalisiert werden. Der Referent wird kurz über das Leben von Arckenhausen berichten und viele seiner hervorragenden Zeichnungen vorstellen.
 
14.03.2018 Vortrag
Etwas über Harzflechten
Referent: Dr. Hans-Ulrich Kison, Quedlinburg
Mit dem Band 16 der Schriftenreihe aus dem Nationalpark Harz werden knapp 600 Flechtenarten vorgestellt, die im Gebiet des Nationalparks nachgewiesen wurden bzw. heute noch vorhanden sind. Der Nationalpark Harz schließt damit eine Lücke in der Dokumentation seiner Artenvielfalt. Die Flechten fallen oft erst auf den zweiten Blick auf und besiedeln solche Standorte, in denen keine Konkurrenz durch schneller wachsende Arten gegeben ist. Das sind zumeist Sonderstandorte. Umso interessanter ist, wie sie solche Lebensräume erobern können und wie sie den Extrembedingungen mancher Standorte wie Blockhalden, schwermetallhaltigen Schlacken oder den Fichten der äußersten Hochlagen des Harzes angepasst sind.

 

Sie können sich das Programm auch hier herunterladen.
  
Mit freundlichen Grüßen, für den Vorstand
 
Dr. Martin Bollmeier und Herwig Zang

 

Änderungen vorbehalten