In unseren Gewässern verbergen sich kleine Kostbarkeiten – die Zieralgen.

 

In unseren heimischen Gewässern verbergen sich wahre Wunder der Natur – man muss sie nur finden.
Diese Schmuckstücke gehören zu den Algen – es sind Desmidiaceen auch Zieralgen genannt.
Beim Betrachten der Bilder wird man den Namen verstehen.

Die Zieralgen leben überwiegend in oligotrophen Gewässern.
Viele dieser Algen sind sehr selten und stehen auf der Roten Liste der Zieralgen Deutschlands. Der Lebensraum der Algen, wie Moore, oligotrophe Teiche, Weiher und Seen ist durch anthropogene Einflüsse bedroht.

Diese Schönheiten der Natur kann man nur unter dem Mikroskop betrachten, da sie sehr klein sind. Die Größe der Algen wird unter dem Mikroskop gemessen und in µm angegeben.    1 mm = 1 000 µm

 

 

Cosmarium reniforme, L 50 µm, B 50 µm


 

 

Staurastrum tetracerum, L 28 µm, B 28 µm


 

 

Xanthidium antilopaeum, L 84 µm B 100 µm


 

 

Closterium baillyanum,  L 414 µm, B 32 µm


 

 

Micrasterias americana, L 154 µm, B 134 µm


 

 

Marienteich


 

 

Silberteich

Text: Hildegard Reinecke

Fotos: Walter Reinecke

 

Vielen Dank für die Bereitstellung der Fotos